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9. Westfälisches Health Management Forum - Infektionsmanagement
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Health-i-care auf dem Molecular Diagnostics Europe, 22. – 24. Mai 2018, Lissabon


Organisiert vom Cambridge Healthtech Institute fand im Mai 2018 in Lissabon der in der Diagnostik-Fachwelt renommierte Jahreskongress Molecular Diagnostics Europe statt. Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff leitete als Vorsitzender den Veranstaltungsteil „Digital Health and Hospital 4.0: The Role of POCT in a Digitalized Continuum of Care“ und hielt den Einführungsvortrag „Digitalization of Healthcare: The New Role of POCT“. In besonderer Weise ging er in seinem Vortrag auf den Theragnostik-Ansatz zur Refinanzierung von Maßnahmen zur Infektionsprävention ein.

 

Der von Professor von Eiff geleitete Workshop war mit internationalen Experten besetzt (v.l.n.r.): Joost van Woof (PhD, Den Haag), Prof. Dr. Sandra Buttgieg (University of Malta), Prof. Dr. Gyorgy abel (Lahey Hospital Massachusetts, USA), Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff (CKM, Universität Münster),  Dr. Stefanie Steinhauser (Universität Regensburg), Sarah Peuling (Center Health Services, Germany).


POCT-Anwendungen, so von Eiff, gewinnen im Bereich der Infektionsprävention an Bedeutung und es zahlt sich auch ökonomisch aus, in Screening und Antibiogramme zur Keimbestimmung zu investieren.



„health-i-care“ auf dem 8. Westfälischen Health Management Forum  Dortmund, 26. Juni 2018

„Management von Innovationen im Gesundheits- und Sozialwesen“

Steigerung der medizinischen Qualität, Verbesserung des Patienten-Outcome und Sicherung einer nachhaltigen Finanzierung gleichzeitig zu erreichen, ist die zentrale Herausforderung, vor der alle entwickelten Gesundheitssysteme in der Welt stehen. Erforderlich sind Innovationen in den Bereichen Medizin (Eingriffsverfahren), Technik, Infektionsbekämpfung (Labormanagement), Prozessorganisation und Finanzierung. Aber: Wie kommen Innovationen in das Gesundheitssystem? Welche Hindernisse stehen der Einführung innovativer Konzepte entgegen?  Welche Rolle spielen Anreiz- und Vergütungssysteme? Welcher Einfluss geht vom Gesetz- und Verordnungsgeber aus?

 

Welchen Stellenwert hat Change Management und welche konkreten Maßnahmen sind mit Change Management verbunden? Für die konstruktive Diskussion dieser und weiterer Fragen bot das 8. WHMF eine bewährte Informations- und Diskussionsplattform.

 

In seinem Eröffnungsvortrag stellte Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff dar, durch welche Merkmale Innovationen im Gesundheitsbereich gekennzeichnet sind, welche Innovationshindernisse den klinischen Alltag beeinträchtigen und inwieweit kontraproduktive Anreizsysteme die Einführung notwendiger Innovationen verhindern. Letzteres diskutierte Professor von Eiff u.a. an den Themen „Versorgung therapierefraktärer Wunden“ und „Lücken im Vergütungssystem für Infektionsprophylaxe“.  Er thematisierte das „Theragnostik-Problem“ als Phänomen das dazu führt, dass sinnvolle Maßnahmen zur prästationären sowie präoperativen Infektionsprophylaxe aus Kostengründen unterbleiben, weil Wirtschaftlichkeitsanalysen primär auf Basis von Out-of-Pocket-Berechnungen durchgeführt werden.