AKTUELLES

Whitepaper- und Studien-Reihe

Die folgenden Studien können über folgenden Link kostenlos bezogen werden: https://www.beschaffungskongress.de/de/studien-whitepaper

 

Das latex-freie Krankenhaus: Ist eine Umstellung des Handschuh-Portfolios auf latexfreie Produkte klinisch, epidemiologisch und ökonomisch begründbar?

Latex-Allergien haben ökonomische sowie epidemiologische Bedeutung für das Gesundheitssystem.

  • Mit einer Quote von 22 % gilt Latex als zweithäufigster Trigger für perioperative Komplikationen bei Erwachsenen.
  • In der allgemeinen Bevölkerung, und damit auch unter Patienten, wird die Verbreitung einer Latex-Sensibilität auf 1 % bis 2 % eingeschätzt.
  • Besonderen Risiken für Latex-Sensibilität und latex-allergische Reaktionen sind klinische Berufsgruppen ausgesetzt, die zwischen 8% (Latex-allergisch) und bis zu 17% (Latex-sensibilisiert) betroffen ist.

 Als wichtigste Ursache für die Entwicklung einer Latex-Sensibilität bzw. das Auftreten einer Latex-Allergie gilt das regelmäßige Tragen von Latex-Handschuhen. Entsprechend konzentriert sich die Diskussion auf Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der Umstellung auf ein 100 % latex-freies Handschuh-Portfolio. Diese Diskussion wird unter klinischen Berufsgruppen, Infektionsexperten und kaufmännischen Entscheidern kontrovers diskutiert.

  • Die Gruppe der ablehnenden Entscheider argumentiert, die Preise für latex-freie Handschuhe seien zu hoch im Vergleich zu Latex-Produkten
  • Die Gruppe der Befürworter geht davon aus, dass die Folgekosten einer allergischen Reaktion bei Patienten (Komplikationen, höhere Verweildauer) und Mitarbeitenden (Ausfall an Arbeitszeit) insgesamt höher einzuschätzen sind als die Mehrkosten durch einen höheren Preis von latex-freien Handschuhen.

Vor diesem Hintergrund einer kontroversen Diskussionslage verfolgt die Latex-Studie das Ziel, für die Relevanz des Themas zu sensibilisieren und Empfehlungen für einen sachlichen Entscheidungsprozess bereitzustellen.


Beschaffungsmanagement im Gesundheitswesen

 

Die folgenden Studien können über folgenden Link kostenlos bezogen werden: www.beschaffungskongress.de/studien

 

Studie: Beschaffungsmanagement 2025/2026

Das Entscheidungsverhalten von Beschaffungsmanagern in Krankenhäusern ist durch Unsicherheit geprägt. Ursache sind Unklarheiten über die Auswirkungen der Reformpolitik, globale Wirtschaftsrisiken, bürokratische Auflagen und Restriktionen durch Gesetzgebung auf nationaler sowie europäischer Ebene.

 

Vor diesem Hintergrund geht die Studie der Frage nach, wie sich Beschaffungsmanager auf diese Herausforderungen einstellen und welche Handlungsoptionen bestehen.

 

Studie: Aufbereitung von Einmal-Medizinprodukten

Die Aufbereitung von Einmal-Medizinprodukten wie z.B. Ablationskatheter, Schleusen, TUR-Schlingen wird in der Fachwelt seit Jahren kontrovers diskutiert. Die Studie setzt sich mit der Frage auseinander, ob ein Verbot der Aufbereitung sachlich gerechtfertigt ist und welche Konsequenzen mit einem Verbot im Hinblick auf Patienten-versorgung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verbunden wären.

 

Whitepaper KHZG-Update: Situation, Perspektiven, Handlungsoptionen

Dieses Whitepaper reflektiert die Entscheidungssituation der Krankenhäuser und legt ein 18-Punkte-Programm mit konkreten Handlungsoptionen vor.